Das Etwas verschlafen ging es heute los. Abends hatten wir uns verabredet mit den Speedkings zu fahren. Der Plan war einfach, möglichst schnell die Po-Ebene verlassen und über Turin zur Festung Fenestrelle. Einer stattlichen Anlage und eines der größten Bauwerke aus Natursteinen, neben der chinesischen Mauer.


Dann ging es bergauf. Der Benz machte wieder Höhenmeter wett. Auf 1854m erreichte er den Cole de Montegenevère und die Französische Grenze. Der warme Motor wurde mit einer tollen Aussicht belohnt.


In Briancon fuhren die Speedkings direkt weiter in Richtung La de Serre-Poncon, während wir noch eine Paß vor uns hatten. Dies wurde der Col d’Izoard in Angriff genommen. Die Strecke führt durch ein wunderbares Naturschutzgebiete. Bietet wunderbare Aussichten und ist fahrtechnisch herausfordernd. Ab 1. 700 Höhenmeter wurde die Heizung voll aufgedreht, um Dorothea Motor ein wenig Temperatur zu nehmen. Entgegen kamen und klassische Touren und Rallyewagen. Teil einer anderen Rallye, die gerade eine Bergprüfung machte. Nur mit deutlich mehr Leistung und weniger Gepäck.
Auf der Hälfte der Strecke wurden wir von einem aufgeregten D-Promi aufgehalten. Mazda fährt bei dieser Rallye und macht daraus eine Werbeaktion. Die eigentlichen Teilnehmer, die Startgebühr bezahlt und Spenden gesammelt haben sind nur Stafage. Genau das ist ein Punkt, der uns dieses Jahr beim Veranstalter S. A. C. nicht positiv aufstößt. Darüber schreiben wir wohl später mehr.
Nach sehr kurvenreichen Kilometern erreichen wir den Pass auf 2.361m Höhe. Gefolgt von einem noch kurvenreicheren Abstieg. Immer wieder kamen uns diese tollen Autos der anderen Rallye entgegen.
Zu guter Letzt fuhren wir noch durch ein beeindruckendes Tal.
Abends trafen wir auf dem Campingplatz die Speedkings mit ihren VW T4 wieder. An herrlicher Lage am See. Besser hätte es nicht laufen können.