Etwas verspätet fing dieser Tag mit einem Frühstück unter blauen Himmel an. Dazu noch guter Kaffee und ein toller Ausblick auf den See, dass reichte. Uns war es klar, dass dieser Tag vor allem von Fahren geprägt sein würde. Zwei Tagesziele waren vorgegeben. Zu einem die Schlucht von Verdon und zum anderen die nächste, kleinere Feier in St. Tropez.
Die ersten hundert Kilometer brachten einen ordentlichen Aufstieg, über den See mit seinem klaren, hellblauen Wasser und eine Fahrt durch eine wunderschöne, einsame Natur.


Zwischendurch eim technischer Stop. Dirk, der Fahrer des VW-Bus hatte gesehen., dass es anscheinend einen Fleck unter unserem Mercedes bei einem Stop an einer Ampel gab. Also Motorraum und Motor von unten und oben kontrolliert. Der Kühlwasserkreislauf erschien dicht und die Ölwanne frei von Öl. Allem Anschein nach, alles im grünen Bereich.


Wir passierten Dörfer und Städte wie Digne-les-Bains, Seyne, Barreme und Castellane. Bei der letzteren tauchten wir mit unserem kleinen Konvoi in die Gorge de Verdon ein. Immer abenteuerliche schmiegt sich die Straße an die Felswand, während sie sich immer mehr den Berg hoch Wand. Hin und wieder gab sie beeindruckende Einblicke in die Schlucht frei. Fotostops waren schwierig, da nicht jede Parkmöglichkeit genug Platz für unsere beiden Autos bot.



Nach den Eindrücken der Schlucht ging es weiter in Richtung Saint Tropez. Hierbei entwickelte der als träge fahrende VW-Bus ungeahnte Kräfte und flog in Sportwagenmanier über die Landschaft. Später auch vorbei, an den leider abgeernteten, Lavendel Feldern. Gerne hätte ich diese in voller Blüte erlebt und auch gerochen.

Den Abend ließen wir sehr erschöpft bei einer Feier zum Abschluss der Parallelrallye „Mountain Summit“ ausklingen. Immerhin hatten wir heute über 450km zurück gelegt. Endlich sind wir nun am Mittelmeer.

