Tag 6&7: Zwei Länder

In der Carmargue begann der Tag nach einem starken Wolkenbruch in der Nacht. Heute war viel auf dem Plan. In einem großen Bogen sollte es mit einem Ausreißer über Seté nach Carcassone und Andorra gehen.

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Über vierhundert Kilometer über Nebenstraßen. den Umweg über Seté haben wir gewählt, um die Keys von Frankreich zu fahren. Zumindest sah es danach auf der Karte aus. Jedoch anstatt elegant am Meer entlang zu cruisen, war die Straße versteckt zwischen Schilff und einer Eisenbahnstrecke. Unterm Strich hätten wir uns das schenken können. Ein kurzer Stop ließ einen Blick auf den sehr langen Sandstrand zu.

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Während wir Kilometer abspulten änderte sich langsam die Mannschaft vom Mediateranen Flair mit Palmen zum alpinen. Palmen wurden von Nadelbäumen abgelöst und der Strand verwandelte sich in saftige Wiesen.

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Der Benz arbeitete sich langsam den Pas de la Casa hoch. Bald waren in den Wolken drin und die Frontlichter hatten Schwierigkeiten sich durch den Nebel zu arbeiten. Kurz vor demPass (2.080m) durchbrachen wir die Wolken und die Sonne kam hindurch. Es bot sich einer der beeindruckensten Ausblicke der Reise bis jetzt.

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Danach ging es ins tiefe Tal Andorras. Das kleine Land zwischen Spanien und Frankreich empfing uns mit vielen Läden, Tankstellen und Hotels. Das Land machte das Beste aus der Zollfreiheit.

Nach einer sehr ruhigen Nacht besuchten wir zunächst die Innenstadt von La Vella, der Hauptstadt von Andorra. Tagesyielnwar es eine Dali-Skulptur zu finden. Nebenbei auch die Gelegenheit eine ausgiebige Shoppingtour zu starten. Letzteres musste dann noch in den beladenen Benz geladen werden.

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Andorra wird verlassen in Richtung Süden. Auf der Straße war schon was für die Vuelta, dem spanischen Pedant zur Tour de France aufgebaut. Und wir fuhren dieser Veranstaltung entgegen.

Bei La Seul d’Urgell wurden wir von den Mossos, den katalanischen Polizisten, freundlich zur Seite geleitet. Wir warteten eine gute halbe Stunde bis die Ausreißer des Feldes zu sehen waren. Nach nicht mal fünfzehn Minuten war der Spuk vorbei und wir hatten freie Fahrt. Wir begonnen ab und fuhren weiter in Richtung Barcelona. Eigentlich ging die Fahrt recht ereignislos weiter, bis wir in Terrassa bei Barcelona Halt machten.

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Der Kommende Tag war als Ruhetag eingeplant und wir nutzten den auch so.

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