Tag 11: Von Wechseln und der Küste

Die letzten Tage in Frankreich sind nun geprägt von sehr langen Überlandfahrten. Tagesziel ist St. Malo, eine ehemalige Korsarenstadt in der Bretagne.

Doch davor war es die Aufgabe das kleine Städtchen Couchon zu finden. Dort trafen wir auf andere Teams. Wir sollten die Beifahrer tauschen und mit dem neuen Navigator eine kleine Distanz von nur 35km zurücklegen. Wie selbstverständlich tauschten wir mit den Speedkings. Es dauerte überraschenderweise nicht sehr lange bis ich mich an meine Navigatorin auf Zeit gewöhnt habe. Den angepeilten Kirchplatz im Stadtzentrum haben wir zwar auf Anhieb nicht gefunden, aber die Alternative war genauso akzeptabel.

Wieder ging es zurück auf die Straße. Zunächst nach Nantes und daran vorbei und immer weiter in Richtung Nordwesten. Die letzte Tagesaufgabe führte uns in die ehemalige Korsarenstadt Saint Malo. Klingt harmlos, aber es waren mehr als 300km über Nebenstraßen. Nebenbei machte das Team Flamingo noch die Erfahrung, dass in Frankreich auch von hinten geblitzt wird. Die amtliche Bestätitgung steht noch aus.

Die eigentliche Aufgabe lies uns die Brücke zwischen Dinard und Saint Malo überqueren. Es ist nicht direkt eine Brücke, sondern ein beeindruckendes Gezeitenkraftwerk, dass wir nach einem langen Tag im Halbdunkel überquerten. Passenderweise trafen wir genau bei diesem Kraftwerk auf ein anderes Rallyeteam aus der Schweiz.

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