Während in Deutschland der Begriff Winter abgeschafft worden ist und durch den Begriff Russenpeitsche ersetzt wurde, bewegen wir uns diesmal in wärmeren Gefilden.
Genauer gesagt einen Ford Figo. Nach ein wenig Recherche kam heraus, dass Ford dieses Auto in Chennai/Indien bauen lässt. Was ein paar andere Dinge erklärt.
Das Aggregat
Der 1.5 Liter Motor leistet 112PS bei einem Drehmoment von 136Nm. Trotz des automatischen Doppelkupplungsgetriebes scheint der Motor deutlich überfordert zu sein. Denn die Automatik schaltet schnell runter und der Motor quotiert dies mit einem krächzenden Hochdrehen. Trotzdem scheint dem Fahrzeug der Durchzug zu fehlen. (Ein Problem das der Mustang mit seinen 314PS/434Nm nicht hatte).
Von der Seite aus nicht mehr so imposant.
Jedoch spielt der Figo seinen Trumpf mit seinem sehr robusten und verhältnismäßig hohen Fahrwerk aus. Die mexikanischen Nebenstraßen münden hin und wieder in richtige Buckelpisten. Noch gefährlicher sind sogenannte Toppes, die auch als Bremshügel für Masochisten bezeichnet werden können. Schrittgeschwindigkeit ist da angesagt.
Große Klappe
Der Kofferraum ist riesig! Unser Reisegepäck frisst er ohne Probleme und verlangt nach mehr.
Einfach gehalten
Der rudimentäre Style des Figos zeigt sich am Kofferraumschloss. Dessen Funktionsweise man live miterleben kann. Ich wollte den Begriff billig vermeiden.
Steuerplatz
Der Innenraum ist sehr schlicht gehalten. Nur die Sitze sind eine echte Herausforderung für den Rücken. Eigentlich nichts besonderes. Wäre da dieses kleine Klappfach…
Dockingstation
Erst unscheinbar beherbergt es einen USB-Anschluß und einen Audio-Stecker. Nach ein wenig Grübeln war uns klar, für was dieses Fach ist.
Mit Bordcomputer
Die Dockingstation für den Bordcomputer aka Handy. Eigentlich keine schlechte Idee.
Alles in allem bekommt der Figo 6/10 Punkten auf der Flamingo-Skala. Abzug gibt vor allem der Motor,die Sitze und dieses elendige Knarzen, dass man während der Fahrt hören kann.